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Mann mit Kamera; © Christian Bangert
In den Nachrichten

Stand: 25. September

Erdbeben in Mexiko

zerstörtes Gebäude in MexikoNur zwei Wochen nach dem Erdbeben der Stärke 8,1, bei dem am 8. September mindestens 90 Menschen in den Regionen Oaxaca, Chiapas und Tabasco ums Leben kamen, wurde Mexiko am 19. September von einem weiteren Erdbeben (7,1) heimgesucht. Das zweite Beben traf die Stadt Pueblo und richtete auch in Mexiko City schlimme Zerstörung an. Inzwischen wird von über 250 Todesopfern gesprochen; hunderte oder tausende werden noch vermisst. Helping Hands' örtlicher Partner begann kurz nach dem ersten Beben mit wichtiger Nothilfe, vor allem im medizinischen Bereich (viele Krankenhäuser sind beschädigt und unser Partner leistet Erste Hilfe an mehreren Orten täglich) und mit Nahrungsmitteln und Wasser (Lebensmittel bzw. warme Mahlzeiten für über 8000 Menschen täglich). Chiapas und Oaxaca gehören zu den ärmsten Regionen Mexikos; mehr als zwei Drittel der Menschen hier leben in Armut und Millionen in extremer Armut.

Auf beide Beben, die voneinander unabhängig waren, folgen weiterhin zahlreiche Nachbeben. Da in allen betroffenen Gebieten viele Gebäude stark beschädigt sind, besteht die Gefahr, dass diese durch Nachbeben zum Einstürzen gebracht werden. Öffentliche Gebäude werden inspiziert, und viele Familien trauen sich nicht in ihr Zuhause zurück. Die Not ist sehr groß – aber auch die Solidarität unter den Menschen. So berichtet eine Kontaktperson aus Mexiko, dass einige Supermärkte leere Regale haben, weil viele Menschen spenden möchten, um denjenigen zu helfen, die ihr Hab und Gut verloren haben. In welchem Umfang unser örtlicher Partner nach dem zweiten Beben helfen wird, wird derzeit geprüft.

Wenn Sie den Menschen in Mexiko eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk "Mexiko Erdbeben 2017" auf das Konto von Helping Hands e.V..

 

Rohingya-Flüchtlingskrise in Myanmar/Bangladesch

Knapp eine halbe Million Rohingya sind bisher aus Myanmar nach Bangladesch geflohen, um Gewalt und Unterdrückung zu entgehen; mindestens 1400 sind Kinder ohne Begleitpersonen. Die muslimische Minderheit wird im mehrheitlich buddhistischen Myanmar nicht als Staatsbürger anerkannt und besitzt keine Rechte. Die Zustände in den Flüchtlingslagern in Bangladesch sind katastrophal. Helping Hands e.V. ist derzeit mit dem örtlichen Partner im Gespräch, um Umfang und Art der benötigten Hilfe festzustellen.

 

Wirbelstürme in Nordamerika

Da sich nach den verheerenden Wirbelstürmen in Nordamerika zahlreiche Hilfsorganisationen sowie die US-amerikanische Regierung um Nothilfe und Rehabilitation für die Opfer bemühen, konzentriert sich Helping Hands e.V. auf die weniger publizierten Katastrophen der vergangenen Wochen.

 

Jahrhundertfluten in Südasien

beschädigtes Haus in NepalFlutkatastrophe in Südasien – diese Nachricht erreicht uns fast jeden Spätsommer. Heftige Monsunregen, Überschwemmungen, Erdrutsche: Das gehört dort zum normalen Jahresablauf.

Doch dieses Jahr hat die Katastrophe ein Ausmaß erreicht, das alle Vorjahre in den Schatten stellt. Von den schlimmsten Über­schwem­mungen seit hundert Jahren spricht man in Bangladesch; Mitte August standen je ein Drittel von Bangladesch und Nepal unter Wasser.

Mehr als 40 Millionen Menschen sind in Bangladesch, Indien und Nepal betroffen; über 1.700 sind bereits umgekommen. Viele haben alles verloren; nicht nur ihr Obdach, Hausrat und wichtige Dokumente, sondern vor allem auch Ernte, Saatgut und Vieh – also alles, was ihnen zum Überleben helfen könnte. Tausende Städte und Dörfer sind komplett überschwemmt; manche sind noch völlig durch die Fluten abgeschnitten. Millionen von Kindern können nicht mehr zur Schule gehen, weil die Schulgebäude zerstört sind oder die Straßen so überflutet, dass man nicht hinkommt.

Lange dominierten Bilder aus der Karibik und Nordamerika die Schlagzeilen der Zeitungen. Die riesige Not in Südasien blieb eher unbemerkt. Die, die alles verloren haben, waren vorher schon bettelarm, und die betroffenen Nationen verfügen nicht über die Ressourcen und Infrastruktur, um die Folgen dieser unerwarteten Katastrophe zu bewältigen.

Inzwischen ist das Wasser wieder zurückgegangen, aber nun droht vor allem die Gefahr von Krankheiten und Epidemien wie Cholera, Durchfall und Malaria sowie Hautkrankheiten, Augenprobleme, Schlangen­bisse und Fieber durch die schlechten hygienischen Verhältnisse. In vielen Gebieten sind sämtliche Trinkwasserreservoirs verschmutzt und der Vorrat an präventiven medizinischen Mitteln ist so ziemlich aufgebraucht. Und selbst wenn die aktuellen Gefahren gebannt sein werden: Die Menschen, die alles verloren haben, stehen vor dem Nichts.

Helping Hands' örtliche Partner haben unmittelbar nach der Katastrophe in vielen Gebieten mit erster Nothilfe begonnen. Die Soforthilfemaßnahmen konzentrieren sich vor allem auf Trink­wasser­reinigungs­tablet­ten, Nahrungsmittelpakete und Hygieneartikel (bis Mitte September wurden 10.000 Pakete mit Reis, Linsen, Kartoffeln, Öl und Seife verteilt) sowie ganz praktische Hilfe beim Säubern und Instandsetzen der beschädigten Häuser. Sobald die Lage sich etwas entspannt hat, wird mit Wiederaufbau begonnen; u.a. ist die Verteilung von Saatgut und Vieh geplant, um den Menschen zu ermöglichen, in naher Zukunft wieder Ernährungssicherung zu erlangen. Zusätzlich ist auch Investition in Risikominderung und Prävention geplant.

Wenn Sie den Menschen in Südasien eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk "Südasien Fluten 2017" auf das Konto von Helping Hands e.V..

 

Hungersnot in Ostafrika

Teenager mit NahrungsmittelhilfeVor sechs Jahren starben in Ostafrika 260.000 Menschen bei einer Hungersnot; die Hälfte waren Kinder unter 5 Jahren. Jetzt haben extreme Dürreperioden und gewaltsame Konflikte in Ostafrika erneut akute Nahrungsmittelknappheit ausgelöst. Im Süd-Sudan wurde eine Hungersnot ausgerufen, die auch in Kenia, Äthiopien und Somalia droht, wenn nicht schnell geholfen wird. Massenmigration zu Flüchtlingslagern, die nachhaltige Schäden in der Gesellschaft bewirkt, hat bereits eingesetzt. Mehr als 20 Millionen Menschen in dieser Region brauchen dringend Nahrungsmittelhilfe. Helping Hands' örtlicher Partner plant Nothilfe besonders für Kinder, schwangere Frauen, Senioren und Menschen mit Behinderungen.

Einen ausführlicheren Bericht zur Lage in Ostafrika lesen Sie hier.

Wenn Sie den Menschen in Ostafrika eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk "Ostafrika 2017" auf das Konto von Helping Hands e.V..

 

Flüchtlingskrise im Nahen Osten und Europa

Kinder mit Lehrerin Bereits über sechs Jahre ist es her, dass die Krise in Syrien begann. Inzwischen hat der Konflikt einer Million Menschen das Leben gekostet und über die Hälfte der syrischen Bevölkerung in die Flucht getrieben. Weitere Gewalt, vor allem im Irak, haben den Konflikt zu einer europaweiten Krise ausgeweitet, die auch in Deutschland ein brisantes Thema ist.

Helping Hands' örtliche Partner leisten an verschiedenen Orten im Nahen Osten und Europa Hilfe für die Betroffenen. In Jordanien und Syrien, im Libanon und Irak werden weit über 10.000 Menschen mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln, Decken und Matratzen, Kleidung, Heizgeräten und anderen Hilfsgütern versorgt. Auch medizinische Hilfe und psychische Beratung wird angeboten. Außerdem können in vier Schulen und zusätzlichen Bildungsprogrammen über 600 syrische und irakische Flüchtlingskinder kostenlosen Schulunterricht und Nachhilfeunterricht besuchen. Dabei geht es vor allem nicht nur darum, dass die Kinder ihre Schulausbildung fortsetzen, sondern dass sie durch den regulären Schulbetrieb wieder ein "ganz normales" Leben erleben und ein Stück Kindheit wiederbekommen können. Außerdem engagieren sich hunderte von ehrenamtlichen Helfern in osteuropäischen Ländern entlang der Flüchtlingsroute sowie in Deutschland für die Flüchtlinge.

Wenn Sie den Flüchtlingsfamilien eine helfende Hand reichen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit Vermerk "Irak oder Syrien Flüchtlinge Nothilfe" auf das Konto von Helping Hands e.V..