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afrikanische Frauen und Kinder warten in einer Schlange
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Hungersnot am Horn von Afrika

Es ist die schlimmste Hungerkatastrophe seit sechs Jahrzehnten. Mehr als 10 Millionen Menschen am Horn von Afrika sind vom Hungertod bedroht, in manchen Gebieten die Hälfte der Bevölkerung. Über 10.000 Menschen sind bereits umgekommen und die Zahl steigt rapide an.

Zwei ungenügende Regenzeiten und die folgende Trockenheit haben zu Nahrungsmittelknappheit in Somalia, Äthiopien, Kenia, Djibouti und Eritrea geführt; teilweise hatte das eine Preiserhöhung von 240% zur Folge. Mangelernährung von Kindern ist auf 30% in Teilen Kenias und Äthiopiens und mehr als 50% im südlichen Somalia angestiegen. Über 800.000 Menschen haben ihre Heimat verlassen—manche liefen hunderte von Kilometern auf der Suche nach Wasser und Nahrung—und hausen nun in hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslagern. Die hygienischen Zustände sind katastrophal; laut der WHO besteht für 8,8 Millionen ein erhöhtes Malaria-Risiko und 5 Millionen sind in Gefahr einer Cholera-Infektion. Die Krise ist von den Ländern am Horn von Afrika nicht mehr zu bewältigen.

Die nächste Ernte wäre im Oktober zu erwarten gewesen, aber durch fehlenden Regen ist die Hoffnung auf Ertrag gering. Daher ist zu befürchten, dass in den betroffenen Ländern Millionen von Menschen für einen längeren Zeitraum unter der Hungersnot leiden müssen, darunter mehr als zwei Millionen Kinder unter 5 Jahren. Die Situation wird durch bestehende politische Konflikte noch verschärft; die Flüchtlingslager waren schon vor der Hungersnot mit politischen Flüchtlingen überfüllt. Zu einigen Gebieten haben Hilfsorganisationen keinerlei Zugang.

Helping Hands Africa, Helping Hands' örtlicher Partner, plant derzeit erste Hilfsaktionen. Dabei geht es vorerst um Nahrungsmittelhilfe, um das Überleben der Menschen zu sichern. Desweiteren sollen Material für vorübergehende Behausungen, Medizin, Hygieneartikel, Wasserbehälter, Decken und andere Hilfsgüter verteilt werden; später folgt langfristige Hilfe, wenn die Flüchtlinge in ihre Dörfer zurückkehren können. Es sind Projekte in Äthiopien, Somalia und dem Norden Kenias geplant; für Äthiopien liegt zurzeit ein Plan vor, ca. 2.800 Familien zwei Monate lang mit Mais, Bohnen und Öl zu versorgen. “Wir konzentrieren uns dabei auf die besonders Schutzbedürftigen, vor allem Kinder und ältere Menschen,” erklärt Herr Mutowa, der Leiter vor Ort. “Aufgrund der politischen Konflikte werden wir ausschließlich einheimische Mitarbeiter einsetzen und eng mit der Bevölkerung zusammenarbeiten.”

Sie können den hungernden Menschen am Horn von Afrika eine "helfende Hand" reichen! Überweisungen bitte mit Vermerk "Afrika Hungersnot" auf das Konto von Helping Hands e.V. bei der KSK Gelnhausen, KTO 22394, BLZ 507 500 94. Bitte geben Sie immer die vollständige Adresse an, damit Sie am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Weitere Informationen über: Helping Hands e.V., Email: info@helpinghandsev.org.

NEU! Spenden Sie bequem online—über das Online-Formular für Afrika-Nothilfe. Sie können auch auf dem regulären Online-Formular unter "Meine Spende soll folgendem Projekt zugute kommen" die Option "Afrika Hungersnot Nothilfe (2011)" wählen.