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junge Frau und Tochter
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Sicherheit, neue Freunde und viel Englischunterricht

“Unser Leben in Syrien vor dem Krieg war gut, es war normal. Wir lebten in einem Haus, mein Mann, meine Tochter und ich, und unsere Familien wohnten in der Nähe.

Als der Krieg begann, mussten wir unser Zuhause sofort verlassen. Wir haben hier und dort geschlafen. Unser letzter Zufluchtsort wurde bombardiert und das oberste Stockwerk fiel, während wir noch im Gebäude waren. Wir hatten große Angst. Wir mussten fliehen. Drei Tage schliefen wir in unserem Auto.

Der Weg von Syrien in den Libanon war lang. Sonst dauert das nur ein paar Stunden, aber wir brauchten zwei Tage. Überall waren Soldaten. Ich hatte sehr viel Angst. Und wir wussten ja nicht, was uns im Libanon erwartet! Ich wusste nicht, was mit uns geschehen würde, was die Zukunft für uns bereithält.”

Yara und ihre Familie erreichten Beirut vor fast zwei Jahren. Zuerst lebten sie in einer überfüllten Wohnung; später konnten sie umziehen und Yaras Mann fand einen Job. Aber die schrecklichen Erlebnisse in ihrer Heimat können sie nicht vergessen. Anfangs war Yaras Tochter so stark traumatisiert, dass sie nie die Hand der Mutter losließ.

Doch über die Zukunft ist Yara zuversichtlich. Schon bald kam sie in Kontakt mit Helping Hands' örtlichem Partner. Dort erhielt die Familie über viele Monate hinweg die nötigsten Nahrungsmittel, Hygieneartikel und was sie sonst dringend benötigten. “Ohne diese Hilfe hätten wir nicht hierbleiben können und wären wohl nach Syrien zurückgekehrt”, betont Yara.

Die kleine Tochter besucht jetzt die Schule des örtlichen Partners und hat dort viele Freunde gefunden. Sie fürchtet sich nicht mehr. Und abends besucht Yara selbst dort Englischunterricht, den die Schule für die syrischen Flüchtlingskinder anbietet, da viel auf Englisch unterrichtet wird und die syrischen Kinder großen Nachholbedarf haben.

“Als wir hier ankamen, hatte ich Heimweh und war unglücklich. Aber jetzt fühle ich mich sehr wohl hier. Auch meine Tochter ist glücklich in der Schule, und das macht mich glücklich!”

© 2014 Helping Hands e.V. & Eurasia Communications. Bitte diese Geschichte (auch nicht auszugsweise) nicht ohne schriftliche Genehmigung weiterverwenden.

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