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Mutter mit Kind
Über uns—20 Jahre Helping Hands

Zwanzig Jahre praktische Nächstenliebe—Helping Hands e.V. feiert Jubiläum

Gelnhausen, 27. Februar 1992: Mitglieder der Kirche des Nazareners in Deutschland gründen den Verein "Helping Hands". Warum? Weil sie im Urlaub und auf Auslandsreisen die Not gesehen hatten und wussten: Wir können nicht einfach wegsehen. Und das war der Anfang!

Zwanzig Jahre später ist Helping Hands zu einer vielseitigen Organisation mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Partnern in aller Welt herangewachsen. Gemeinsam mit unseren Partnern unterstützen wir die verschiedensten Projekte in Südasien, Osteuropa und Afrika, deren Zahl kontinuierlich steigt. Das Patenschaftsprogramm ist vor allem seit 2007 verstärkt gewachsen; inzwischen hat Helping Hands für über 100 Kinder in 15 Ländern Patenschaften vermittelt, die nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Familien und das ganze Dorf nachhaltig fördern. Die anfangs sporadischen Hilfstransporte nach Osteuropa haben sich zu einem regelmäßigen Weihnachtstransport entwickelt, der jedes Jahr um ca. 20% wächst und inzwischen in zwei Ländern (Rumänien und Bulgarien) gleichzeitig Weihnachtsfreude schenkt.

Knapp 200 Projekte in über 40 Ländern hat Helping Hands seit Gründung unterstützt. Dazu gehören verschiedenste Entwicklungsprojekte und Hilfsaktionen bei Katastrophen oder anderen Notlagen. Dabei spezialisieren sich unsere Partner bei Katastrophenhilfe besonders auf Trauma-Seelsorge und langfristige Wiederaufbauhilfe sowie Friedensförderung in Krisengebieten. Bei allen Projekten wird starke Betonung auf ganzheitliche Entwicklung gelegt, denn es ist uns wichtig, nicht nur "eine Schüssel Reis" weiterzugeben, sondern langfristig zu fördern und nachhaltige Veränderung zu ermöglichen. Nur wenn Projekte alle Lebensbereiche der Menschen gleichermaßen ansprechen, kann sozialer Wandel stattfinden. Daher konzentrieren sich auch viele unserer Projekte besonders auf Kinder, die in Kinderzentren, durch Patenschaften oder in Dorfentwicklungsprojekten gefördert werden. Auch Frauen werden besonders unterstützt und in Selbsthilfegruppen ausgebildet und bevollmächtigt; in vielen Ländern erhalten sie so einen neuen rechtlichen Status und lernen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Frau und Junge backen in TeestubeWie zum Beispiel Nomita aus Bangladesch. Ihr Mann verdient als Tagelöhner nicht viel, daher standen sie vor einer schwierigen Entscheidung: die Hochzeit der Tochter bezahlen oder die Schulbildung des jüngeren Sohnes. Beides konnten sie sich nicht leisten. Doch dann trat Nomita einer Selbsthilfegruppe im Rahmen eines Dorfentwicklungsprojektes bei, das Helping Hands e.V. in Zusammenarbeit mit dem deutschen Ministerium für Entwicklungshilfe (BMZ) förderte. Dort besuchte sie wichtige Schulungen und erhielt außerdem mehrere kleine Kredite, mit denen sie sich eine Teestube am Straßenrand aufbaute. Nun verdient sie genug, um nicht nur ihren Kredit zurückzuzahlen, sondern auch die Ausgaben der gesamten Familie zu decken. “Ich bin jetzt eine erfolgreiche Geschäftsfrau!”, freut sich Nomita. “Ich bin so dankbar für die Selbsthilfegruppe. Mein Leben hat sich total verändert!”

Helping Hands e.V. ist ein eigenständiger und unabhängiger Verein. Dank der guten Verbindung mit der Kirche des Nazareners werden jedoch viele Helping Hands Projekte durch Aktionen der deutschen Nazarenergemeinden unterstützt, und auch in den Einsatzländern steht uns ein Netzwerk von lokalen Nichtregierungsorganisationen und Nazarenergemeinden zur Verfügung. Die vorhandene Struktur ermöglicht uns schnelle, zielbewusste und vor allem kostengünstige Hilfe besonders bei Katastrophen, und der Einsatz von fast ausschließlich einheimischen Mitarbeitern gewährleistet, dass die Projekte kulturell relevant und effektiv sind.

Helping Hands ist gegründet auf christlicher Nächstenliebe und konzentriert sich auf die Ärmsten der Armen. Gemeinsam mit unseren Partnern leisten wir Hilfe ungeachtet der Rasse, Religion, Kultur oder Staatsangehörigkeit und alle Programme werden örtlich organisiert, sodass Menschen bevollmächtigt werden, sich selbst zu helfen, anstatt abhängig zu werden oder zu bleiben. Da in Deutschland aus zweckgebundenen Spenden keine administrativen Kosten abgezogen werden, kommen alle Projektspenden zu 100% den bedürftigen Menschen zugute. Die Werbe- und Verwaltungsausgaben werden aus zweckgebundenen Zuwendungen anderer Organisationen gedeckt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Unterstützern, die gemeinsam mit uns in den letzten zwanzig Jahren so treu helfende Hände gereicht und mit dazu beigetragen haben, dass Helping Hands heute in diesem Umfang Hilfe leisten, Hoffnung schenken und Leben verändern kann!

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